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Diese Batterien helfen Wohnungsbauprojekte schneller voranzubringen und reduzieren jährlich tausende Tonnen CO₂.
Greener Power Solutions investiert 12 Millionen Euro (rund 10,4 Millionen Pfund) in den Ausbau seiner Batteriefleet. Dieser Schritt beschleunigt und dekarbonisiert den Wohnungsbau. Wohnungen, die fertiggestellt sind, aber noch keinen Netzanschluss haben, können nun früher übergeben werden. Die saubere Stromversorgung ermöglicht es Entwicklern ausserdem, Genehmigungen für Projekte zu erhalten, die zuvor aufgrund von Stickstoffgrenzwerten blockiert waren.
Die Investition kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt. Netzengpässe verursachen in vielen Branchen Verzögerungen, insbesondere im Wohnungsbau. In ganz Europa stösst das Stromnetz an seine Grenzen. Tausende neue Wohnungen können nicht rechtzeitig angeschlossen und übergeben werden. Zusätzliche Stickstoffauflagen führen zu weiteren Verzögerungen oder verhindern Genehmigungen ganz.
Durch den Einsatz von Batterien werden Entwickler weniger abhängig vom Netz und von Dieselgeneratoren. Batterien liefern Energie nur dann, wenn sie benötigt wird, arbeiten effizienter und verursachen deutlich weniger Emissionen. Durch diese Investition erwartet Greener, jährlich rund 6.322 Tonnen CO₂ einzusparen. Das entspricht den Emissionen von 1.400 Autos, 800 Hin- und Rückflügen zwischen Amsterdam und New York oder der CO₂ Aufnahme von 286.000 Bäumen. Genug für einen Wald in der Grösse von 400 Fussballfeldern.
Wohnungsnot mit Innovation lösen
Greener CEO Jasper van den Driest erklärt:
„Die Bekämpfung der Wohnungsnot erfordert innovative Lösungen. Das Stromnetz kann mit der wachsenden Nachfrage nicht Schritt halten, wodurch neue Wohnungen unnötig verzögert werden.“
Mit temporären Energielösungen auf Basis mobiler Batterien können Gemeinden, Bauunternehmen und Wohnungsbaugesellschaften Wohnungen schneller übergeben. Und das sauberer, effizienter und kostengünstiger. „So beschleunigen wir den Bau und reduzieren gleichzeitig Emissionen.“
Van den Driest, der Anfang des Jahres zum CEO ernannt wurde, beobachtet wachsendes Bewusstsein, aber auch Zurückhaltung.
„Obwohl Batterien kosteneffizient und zuverlässig sind, bleibt die Einführung langsam, weil Entwickler seit Jahrzehnten auf fossile Energieträger setzen. Der Staat kann eine wichtige Rolle spielen, indem er das Bewusstsein stärkt und Unternehmen unterstützt – nicht nur im Bau, sondern in allen Sektoren. Nur so schaffen wir den Wandel gemeinsam.“
Leerstand in Sozialwohnungen verhindern
Ende letzten Jahres konnten vierzig bezahlbare Mietwohnungen der Wohnungsbaugesellschaft Triada dank mobiler Batterien Monate früher übergeben werden. Der Netzbetreiber hatte angekündigt, dass die erforderliche Netzerweiterung erst im März 2025 abgeschlossen sein würde. Durch den Einsatz von zwei verbundenen Batterien, die den gesamten Wohnkomplex über temporäre Verteilerkästen versorgten, konnten die Bewohner jedoch deutlich früher einziehen.
Batterien der nächsten Generation
Die neuen Batterien in Greeners Fleet gehören zur vierten Generation mobiler Systeme, entwickelt und geliefert vom niederländischen Hersteller Alfen. Dank kontinuierlicher Innovation hat jede Einheit jetzt eine Kapazität von bis zu 720 kWh pro Container (zuvor 422 kWh). Sie verfügen über einen integrierten Converter und Modelle ab 360 kWh. Das kompakte 10 ft Format bleibt unverändert und die Batterien erfüllen vollständig den kommenden Sicherheitsstandard PGS 37.1.
Mit mehr als 300 kVA Leistung und der Möglichkeit eines zweiten Eingangs sind diese Systeme ideal für Standorte mit instabilen Netzanschlüssen oder doppelten Netzanschlüssen. In Kombination mit Greeners Energy Management System (EMS) kann die gesamte europäische Fleet intelligent und effizient gesteuert werden.