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Beens Group arbeitet an einem einzigartigen Projekt in den Niederlanden. Von ihrem elektrischen Arbeitsboot aus setzt das Team einen elektrischen Rammkran ein, um einen 40 Meter breiten Wasserweg zu verschmälern. Die gesamte Energie dafür stammt aus einer Greener Batterie.
Projektkoordinator Richard de Boer leitet das Vorhaben. Wir haben ihn interviewt, um mehr über das Projekt, Beens Groups Ansatz für nachhaltiges Arbeiten und die Zusammenarbeit mit Greener zu erfahren.
Können Sie uns mehr über dieses Projekt erzählen? Was genau passiert hier und wer hat es beauftragt?
„Der Auftrag kommt von der Gemeinde Dronten, einer kleinen Stadt in den Niederlanden. Ziel ist es, das Gebiet zwischen dem Bahnhof und dem Stadtzentrum von einer Industriezone in ein Wohngebiet umzuwandeln. Beens Group ist für die Vorbereitung eines Teilbereichs verantwortlich, darunter das Setzen neuer Spundwände und der Bau von Wegen.
Das Projekt findet im Hanzekwartier statt, einem neuen Wohngebiet in Dronten. Der bestehende Wasserweg, der 40 Meter breit ist, wird mithilfe neuer Spundwände verschmälert. Gleichzeitig entsteht innerhalb des Gebiets ein neuer Wasserlauf als Ausgleich. Zudem werden bestehende Spundwände wiederverwendet. Die Arbeiten umfassen umfangreiche Erdbewegungen, sowohl an Land als auch im Wasser.
Wir nutzen unser elektrisches Arbeitsboot Karst, um den Wasserweg zu befahren und die Spundwände mithilfe unseres elektrischen Sany Rammkrans zu setzen. Die Energie für den Kran kommt aus einer Greener Batterie, die saubere und nachhaltige Energie liefert.“
Wie stellen Sie sicher, dass die Arbeiten so nachhaltig wie möglich durchgeführt werden?
„Indem wir von Anfang an darauf achten. Die Gemeinde Dronten ist ein echter Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit und verfolgt Netto null Ziele. Für dieses Projekt investieren sie in neue und experimentelle Geräte sowie alternative Kraftstoffe.
Auch wir bei Beens Group investieren in elektrische Maschinen. Geräte, die nicht elektrisch sind, laufen bei uns auf HVO. Unsere elektrischen Maschinen, wie der Rammkran, werden über eine Greener Batterie geladen. So reduzieren wir Emissionen so weit wie möglich.“
Wie arbeiten Sie mit dem Arbeitsboot Karst und dem elektrischen Sany Rammkran? Nutzen Sie sie häufig?
„Unser Arbeitsboot Karst wurde im letzten Jahr von einem dieselbetriebenen Schiff zu einem vollständig elektrischen Arbeitsboot umgerüstet. Es ist das erste elektrische Arbeitsboot dieser Art in den Niederlanden. Wir haben es im vergangenen Jahr für verschiedene Projekte genutzt, vor allem in der Provinz Nordholland, aber auch darüber hinaus.
Zusätzlich haben wir einen vollständig elektrischen Rammkran angeschafft. Beide Maschinen sind essenziell für unsere Nachhaltigkeitsziele. Das Arbeitsboot hat seine Aufgaben in Dronten inzwischen abgeschlossen und ist bereits auf dem Weg zum nächsten Projekt. Die Nachfrage seitens unserer Auftraggeber ist hoch.“
Welche Entscheidungen trifft Beens Group, um Ihre Projekte nachhaltig zu gestalten?
„Wir prüfen bereits in der Ausschreibungsphase, wie wir Nachhaltigkeit integrieren können. Unser Ziel bei Beens Group ist es, unsere Projekte bis 2035 komplett emissionsfrei umzusetzen. Dieses Projekt passt perfekt zu diesem Ziel.
Wir investieren in nachhaltige Ausrüstung wie unser elektrisches Arbeitsboot und elektrische Baumaschinen. Zudem testen wir innovative Lösungen wie Wasserstoff. In Dronten arbeiten wir beispielsweise mit Watermeln zusammen, einem Anbieter von Wasserstoffgeneratoren. Wir testen und lernen kontinuierlich, um sauberer und effizienter zu arbeiten.“
Wie war die Zusammenarbeit mit Greener?
„Die Zusammenarbeit mit Greener verlief von Anfang an reibungslos. Ein Kollege machte uns auf Greener aufmerksam, und euer Sales Manager Marnix Griffioen war direkt dabei, um alles mit uns, unseren Lieferanten sowie Partnern wie Watermeln, Roger und Dieseko abzustimmen.
Greeners technische Expertise war herausragend. Besonders im Bereich der Ladetechnik hat Marnix wertvolle Hinweise gegeben. Auch euer Projektmanager Erwin hat uns hervorragend unterstützt. Die technische Kompetenz von Greener war ein entscheidender Faktor für den Erfolg des Projekts.“