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Bau & Infrastruktur

Project setup
Peak Shaving

Hauptergebnisse:

  • Optimaler Betrieb von Geräten mit hohem Einschaltstrom

  • Generatoren verkleinern und mit maximaler Effizienz betreiben

  • Diesel, Kosten, CO₂ und NOₓ einsparen

  • Zeigen, wie unser Energy Management System (EMS) klassische Lösungen in einem Hybridsetup verbessert und flexibel anpassbar macht

Umgang mit hohen Einschaltströmen

Careys benötigte eine Lösung, um Turmkräne effizient zu betreiben und gleichzeitig die Umweltbelastung zu reduzieren. Sunbelt und Greener lieferten die passende Antwort. Turmkräne benötigen hohe Leistungen, um die Einschaltströme für schwere Lasten abzudecken. Traditionell wird dafür ein grosser Dieselgenerator eingesetzt, der auf den Maximalstrom des Krans ausgelegt ist. Das führt dazu, dass grosse Generatoren jede Woche tausende Liter Diesel verbrauchen und unnötige CO₂ und NOₓ Emissionen verursachen.

Die Integration eines Greener Battery Energy Storage Systems (BESS) in einem Hybridsetup mit einem Generator ermöglicht die Verkleinerung des Generators. Batterie und Generator decken gemeinsam die hohen Spitzenlasten ab. Die Kombination aus Greeners 318 kVA / 422 kWh BESS und Sunbelts 300 kVA Generator liefert bei Bedarf eine Gesamtleistung von 700 Ampere. Das ist das ideale Setup für Turmkräne mit hohen Einschaltstromanforderungen.

Projektergebnisse mit Careys

Auf Basis eines 800 kVA Vergleichs zwischen Dezember 2024 und Juli 2025 erreichte Careys folgende Ergebnisse:

  • Eingesparte Generatorbetriebsstunden: 5.052 Stunden

  • Kraftstoffeinsparung: 126.961 Liter

  • CO₂ Einsparung: 409 Tonnen

  • NOₓ Einsparung: 1.903 Kilogramm

Durch die Zusammenarbeit mit Greener und Sunbelt Rentals zeigte Careys, wie hybride Energiesysteme hohe Leistungsanforderungen zuverlässig erfüllen und gleichzeitig messbare Umwelt- und Kostenvorteile bieten.

Arbeitswoche

Arbeitstag

Das Lastprofil bestimmt die Lösung

Traditionell wird ein grosser Generator eingesetzt, um die hohen Spitzenlasten von Turmkränen abzufangen. Die durchschnittliche Last eines Turmkrans ist jedoch über den Tag und die Nacht hinweg gering. Das bedeutet, dass grosse Generatoren rund um die Uhr bei niedriger Last laufen, Kraftstoff verschwenden und unnötige Emissionen verursachen.

Ein häufiges Unterlasten von Dieselgeneratoren führt zu Betriebsproblemen, höherem Wartungsaufwand und Ausfällen. Besonders bei Stage V Generatoren ist dies kritisch, da Unterlast die Dieselpartikelfilter verstopfen lässt.

In diesem Hybridsetup wird Sunbelt Rentals’ 300 kVA Generator genutzt, um das Greener BESS wieder aufzuladen. Die Energy Management Software (EMS) des Batteriesystems fordert den Generator an, sobald der Ladezustand 35 Prozent erreicht. Das EMS schaltet den Generator ein, um die Batterie mit 80 Prozent seiner maximalen Leistung zu laden, und schaltet ihn aus, sobald sie voll ist. So arbeitet der Generator immer im optimalen Bereich und läuft nie im Leerlauf.

Batterien sind ideal für transiente Lastprofile

Das variable Lastprofil eines Turmkrans eignet sich perfekt für die Versorgung durch Batterien. Batterien liefern hohe Spitzenlasten sofort über ihre Inverter und ohne Verzögerung, anders als Dieselgeneratoren. Generatoren arbeiten am besten mit einer gleichmässigen Last, während Turmkräne sehr schwankende Anforderungen haben. Beim Heben benötigen sie sehr hohe Leistung, im Ruhezustand dagegen nur wenig. Eine Batterie im Hybridsetup mit einem Generator ermöglicht eine optimale Versorgung dieser wechselnden Lastanforderungen.

Greeners Schnellladelösungen setzen Massstäbe

Die Inverterleistung unserer Batteriesysteme ermöglicht sehr schnelles Laden, in diesem Fall mit bis zu 400 Ampere. Dadurch kann der Generator die Batterie rasch aufladen und dann wieder in den leisen Betrieb wechseln. Das führt zu geringerem Dieselverbrauch, mehr ruhigen Betriebsstunden und weniger Emissionen. Ein grosser Vorteil für Projekte in Wohngebieten und für ein angenehmeres Arbeitsumfeld auf der Baustelle. Das schnelle Laden hebt Greener Lösungen von Systemen ab, die langsamer laden und weniger gut mit transienten Lastprofilen umgehen können.